Austrian Linux Forum

./configure prefix=/wo/anders

Kategorien: Linux Software
7 Antworten
Markus René Einicher
Markus René Einicher am Samstag, 22. Januar 2005 um 11:21
Funktioniert das wirklich so, dass ALLE Dateien eines Paketes dann nach PREFIX kompiliert werden, also so, dass ich eine etwaige Fehl-Installation einfach mit rm -r löschen kann wenns kein "make uninstall" gibt? Oder werden wichtige Dateien trotzdem auch in anderen Ordnern abgelegt? Und wie finden die anderen Programme dann zB libs und header usw aus der PREFIX-Installation? Was genau ist denn bei einem Programm das Programm und was sind Libs und Header? Ich find zwar einen "lib" Ordner aber nirgends einen eigenen für Header, will aber Header die mehrere Programme benutzen im selben Verzeichnis haben, weil mir die Dateistrukturen von Fertig-Distros viel zu kompliziert sind und alles was kompliziert ist mach ich auf dauer kaputt weil ich ein cholerischer Chaot bin. Wie find ich raus was an einem Programm sozusagen eine "Internationale Datei" ist die auch andere Programme brauchen wollen, die ich also in einen "Internationalen Ordner" hauen wollen würde, während ich das was das Programm ganz allein braucht in einen "Nationalen Ordner" tun will. Ich bin toal verwirrt hier (auf meinen Rechnern) sind soviele Dateien und ich weiß nicht welche zu welchem Programm gehört. Wie soll ich dann was das ich selbst kompiliert hab je wieder sauber runterkriegen? Gibt es da nicht einen Befehl mit geschwungenen Klammern oder so der mir dann alle Dateien auflistet die angelegt wurden?

Kommentare

shevegen
shevegen am Dienstag, 18. Januar 2005 um 15:49

"Oder werden wichtige Dateien trotzdem auch in anderen Ordnern abgelegt? "

Ich _glaube_ das die wild im System verstreut werden , aber nur wenn make
install benutzt wird - WARNUNG ich bin mir da ABSOLUT nicht sicher :)
wild verstreut...hmm es gibt eh ne convention das blabla nach lib gehört, und blablabla nach /usr etc..

mir is diese convention eigentlich egal, solche standards sind ein blödsinn, vor allem dann wenn sich distributionen daran nit halten tun.

Ein system sollte logisch sein, und nit konfus... und bei nem desktop linux sollte das ganze noch einfacher sein, hier bei mir gibts halt nur genau einen einzigen user , da is mir adduser ziemlich egal ;)

Du kannst mal Gobolinux ausprobieren , die verwenden eine etwas logischere Hierarchie. Funzt auch tadellos, aber evtl solltest bis März warten, da kommt 012 heraus... 011 is schon ziemlich alt mittlerweile

"Ich bin toal verwirrt hier (auf meinen Rechnern) sind soviele Dateien und ich weiß nicht welche zu welchem Programm gehört. Wie soll ich dann was das ich selbst kompiliert hab je wieder sauber runterkriegen? "

Das kenne ich.

Übrigens es gibt ein paar Programme, die listen, was du manuell installiert hast.

Leider nutze ich das nit, kann dir da also nicht auswendig den Namen von einem nennen, ich weiss nur das es das gibt, habs schon mehrmals gelesen.

Verwirrt bin ich auch, aber ich bin ein aggressiver user, der viel backuped (2. festplatte lokal, externe Festplatte, und zeugs wird noch auf meine beiden ur alte rechner gehaun... da verlier ich nix mehr, selbst wenn ich mal rm * mache :D )

und zur not setz ich alles wieder neu auf, eim simples script hilft da beim neuaufsetzen, das man nix manuell machen braucht (okokok da gibts leider viele saudumme ausnahmen, wie firefox extensions installieren, oder programme wie tuxrip, die user - interaktion wollen damit was weitergeht, und natürlich steht nirgends kurz erwähnt, wie man das dann automatisch installieren könnt, ohne clickit-click oder user input.....)

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Mittwoch, 19. Januar 2005 um 08:03

Mein Problem ist ja, dass ich mir meine eigene Linux Distro bau, weil jedesmal wenn man rpms benutzt finden die Programme die ich kompilieren will, Dateien nicht, wie ich jetzt herausgefudnen habe (im rpm-drake, wo ja jede Datei die ein Paket anlegt aufgelistet wird), zum Teil deswegen weil diverse Dateien gar nicht in den rpms mit dabei sind.

Hab zum Beispiel mdkrpm von gtk 2.2 oben, alle Programe die ich kompilieren will sagen mir das sie das aber nicht finden weil irgendeine gtk+-Datei, die ich im tar.bz2 Archiv schon ausfindig gemacht hätte, nicht auf dem rpm konfigurierten Rechner ist, und sagen mir dann beim Konfigurieren das sie abbrechen weil sie das nicht finden. Das passiert mir oft weils mdk-rpms eher selten gibt.

Ist ja die beste Variante zu lernen Linux zu verstehen indem man eine eigene Distro baut, daher diese Fragen.

Bin nämlich jetzt mit der Basiskonfiguration fertig und der nächste Schritt heißt jetzt die Paket-Organisation zu planen, und wie ich mir das vorstelle hab ich ja oben beschrieben.

Ich mag das gar nciht wenn da alle Dateien in die /usr/bin kommen und das sich die ganzen Programme da im /home/benutzer ordner einen unsichtabren ordner anlegen wo dann links zu ihren bins drin sind und so, unglaublich diese Platz- und Index-Verschwendung.

Und außerdem macht es auch die Dateimasse größer als es nötig ist. Find das überhaupt nicht tragisch die ganzen Befehle im bin ordner auszuführen - im Gegenteil, fände das sogar einfacher übersichtlicher also besser.

Hab auch schon einen schönen Namen für mein Baby: SetaDraNux.

theEdge
theEdge am Mittwoch, 19. Januar 2005 um 18:03

ad files nicht finden: die files einfach alle ordentlich mit dem rpms oder debs oder wasweissich installieren.
die finden sich dann schon selber. man muss nur alle notwendigen packages, sprich alle erforderlichen header und libs beisammen haben...

ad deine namen: is scheiss-kreativ und ich bewundere dich echt, woher du die namen immer herkriegst, aber ich finds irgendwie umständlich, um nicht zu sagen unaussprechlich ^^

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Freitag, 21. Januar 2005 um 15:46

Wegen der namen: Das ist uch Sin der Sache. Mich kotzt es nämlich voll an das jeder irgendwelche englischen Worte benutzt nur weil er zu blöd ist sich selbst was auszudenken.

rpms: Nein, ich mente das es gewisse Dateien gibt die in den rpms gar nicht drin sind, weil die paketersteller sie einfach weglassen, um Platz zu sparen nehme ich an. Zumindest ist es mir bei mdk-rpms sehr oft passiert das ich dann doch kompilieren musste weil die rpm eine datei nciht dabei hatte, da die vermutlich davon ausehen das du nur andere rpms zu den rpms installierst, wenns des programm aber ciht auf rpm gibt aber die datei trotzdem fehlt bin i aufgschmissn :x

theEdge
theEdge am Freitag, 21. Januar 2005 um 18:00

jo das nennt man dann abhängigkeit, so was sollte aber eigentlich automatisch aufgelöst werden (zumindest apt löst die abhängigkeiten automatisch auf)

Pechosko
Pechosko am Freitag, 21. Januar 2005 um 18:28

Jo, Apt rockt. :D

So richtig vergleichbar ist es halt nicht:
apt baut auf dpkg auf, das auch nicht automatisch Abhängigkeiten auflösen kann.
Bei Rpm gibts auch recht viele Paketmanager, die Abhängigkeiten lösen können. (z.B. Apt4rpm ;))

Dookie
Dookie am Samstag, 22. Januar 2005 um 11:21

Hi,

ich verwende bei selber compilierten sachen [url=asic-linux.com.mx/~izto/checkinstall/]checkinstall[/url]
[url=linuxwiki.de/CheckInstall]Deutsche kurzbeschreibung[/url]


Gruß

Dookie