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Mandriva Linux 10.2 Limited Edition - So ein Dreck!

Kategorien: Linux Installation
6 Antworten
Markus René Einicher
Markus René Einicher am Donnerstag, 16. Juni 2005 um 17:45
Ich hab nun Mandriva 10.2 und muss ehrlich sagen das es mich anzipft. Abgesehen davon das es extrem RAM frisst, die Wallets von Gnome brauchen jeweils 20MB! Wenn ich also oben eine Uhr und die Lautstärkenregelung hab, fressen die 40MB! Das Grundsystem - ohne eigene Arbeitsprogramme gestartet zu haben - frisst bereits 192MB und wenn man wie ich nur 256MB RAM hat, ist die SWAP im Dauerstress und das heißt das Festplattenlämpchen flattert ohne Unterlass. Hab die SWAP jetzt ausgehängt weil die Festplatte es nicht lange durchhält als RAM missbraucht zu werden und das System legt sich deswegen ständig lahm weil der RAM ausgeht. GIMP und Totem gleichzeitg laufen haben is nimma! So gesehen: WENN DU MANDRIVA 10.2 INSTALLIEREN WILLST SCHAFF DIR MINDESTENS 512RAM an, ICH EMPFEHLE SOGAR 1GB, VIELLEICHT HAST DU DANN DEINE RUHE - ABER OHNE GARANTIE! [b]Sehr gut[/b] finde ich, dass man das umkonfigurieren zum Router jetzt mit nur drei Klicks machen kann, in der Systemsteuerung, bei "Netzwerk" einfach auf "Internetverbindung mit anderem Rechnern im Netzwerk teilen" gehen. Schlecht daran ist, das es keinen Weg zurück gibt! Du kannst die Geteilte Leitung nur aktivieren und deaktivieren, aber wenn du zum Beispiel auf eine andere Netzwerkkarte umsteigen willst, gibts keine Möglichkeit die Leitungsfreigabe zu kappen. [b]Gut[/b] ist auch das man nun auf .rpm wie auf .exe in Windows doppelt raufklicken kann - dann das rootpw gefragt wird und die Installation beginnt. Früher ging nur der Archivmanager auf. Wenn so, dann musste man die rpm in einen eignen Ordner ziehen und ihn in RPM-Drake als Ressource hinzufügen. [b]Beschissen[/b] ist der neue Nautilus der jetzt in spartanischen Fensten aufgeht wo immer ein neues Fenster aufgeht wenn du auf einen Ordner klickst. Um in den alten Dateibrowser zu gelangen muss man jetzt rechtsklicken und auf die gleichnamige Option gehen. (oder wie ich in der Sysconf rumpfuschen und hinten --browser anhängen). [b]Kompilieren[/b] ist auf Mandriva nach wie vor der reinste [b]Horror.[/b] (Findet so ziemlich nichts auch wenn alles da ist). Die Audiosysteme wurden nun zumindest soweit [b]korrekt[/b] vorkonfiguriert, dass nun die Systemsounds abgespielt werden [b]während[/b] man Musik hört (früher wurden sie immer erst danach abgespielt, sodass wenn du im ICQ warst erst nachdem ein Lied zu Ende war die zig o'os gekommen sind aus der Unterhaltung). [b]Allerdings[/b] hat das ganze noch immer Kinderkrankheiten, so kriegt man noch immer oft die Meldung "das Soundsystem kann nicht benutzt werden weil es von einem anderen Programm genutzt wird" -- Na und?. [b]HORRORBUG[/b]: Dann hab ich bereits am Anfang zwei Neuinstallationen machen müssen, weil der Gnome, wenn man ihn herunterfährt und ihm sagt er soll sich die aktuellen Einstellungen merken, beim nächsten Mal nicht mehr richtig startet. Es erscheint nur der Desktophintergrund, danach passiert nichts mehr. Dieses Problem kenne ich bereits von 10.0, da war es aber nie so arg wie jetzt, ich rate also jeden am Anfang zwei Benutzer anzulegen, es kann passieren das GNOME beim Einen nicht mehr hochfährt! Bei KDE funktioniert diese Funktion wie einst bei GNOME auf 10.0: gelegentlich fehlt was wenn man neu hochfährt, und die Statusleiste mit den Try Icons klappt sich gelegentlich so weit auf, dass man bei 10 TrayIcons zwei minuten lang nach rechts scrollen muss um an das letzte zu gelangen, weil zischen allen Icons auf einmal 20cm Leerraum eingefügt wird! Fazit: Es geht was weiter, aber die unerträglichen Kinderkrankheiten nehmen noch immer kein Ende, der kommerzielle Kaufpreis ist in keinster Weise gerechtfertigt, das System ist UNAUSGEREIFT. Das ist übrigens auf allen 5 Rechnern auf denen ich LE installiert hab so! Wenns nicht so anstregend wäre alles neu zu konfigurieren würde ich glatt auf 10.0 zurückgehen! Mandrake 10.2 Limited Edition - Prädikat: beschissen! unterzeichnet EaStErDoM - mit viel Frust!

Kommentare

am Mittwoch, 15. Juni 2005 um 09:13

nundenn, 10.0 läuft auf einem meiner rechnerohne probleme .. ab und zu verliert er ne hardware configuration, und quängelt dann beim booten diesem teilchen nach, das ist aber meistens nur ein wackelkontakt meiner netzwerkkarte am pci bus (kein plan woher warum und wieso o_O)

10.2 habe ich mich entschlossen NICHT runterzuladen, und NICHT zu kaufen ... erstens hat mich schon mal die namensänderung anzipft .. und dann auch noch dieses kommerzielle verhalten, is ja ok geld zu verlangen für ein paar progs drauf und die handbücher, beispiel SuSE (gut die gehn auch immer mehr in die richtung, ABER es funktioniert alles!!!)

mein Fazit: Mandrake?Mandriva? ... bei mir hamses verschissen...
bei allen distris zieh ich mir immer die isos bzw. die netinstall-iso(debian), auch bei SuSE zieh ich mir nur die ISOs, meist über esel oder torrent, oder weiß der geier was...

jedenfalls ich will nichts für linux zahlen, und bleibe dabei...
bei SuSE find ichs ok, für die wirklich ausführlichen handbücher was zu zahlen, aber man brauchts nicht umbedingt, ergo ... isos saugen!


ok ... etwas wirr heute meine schreibweise, aber bin halt grad verplant...
aber is halt mei meinung grad so im moment, vll is in n paar stunden anderst ;D

yepp, ... mfg don

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Mittwoch, 15. Juni 2005 um 09:34

Weil du das gerade erwähnst: Positiv verändert hat sich auch das saugen der ISO-CDs von Mandriva. Wenn ich denke, als ich damals auf Linux umgestiegen bin, hab ich ewig nach Downloadbaren Versionen gesucht, weil einem überall ihre Kaufversionen ins Gesicht gesprungen sind. Den 3CD-Download der LE hingegen findet man ziemlich schnell, da es in der Navigation nun einen Verweis namens "Downloadbereich" gibt, wo dann die Pakete und Spiegel aufgelistet sind.

Was stört dich an der Namensänderung? Mandrake hat mit Connectiva fusioniert und heißt jetzt Mandriva

am Mittwoch, 15. Juni 2005 um 10:42

ok, jetzt bin ich zu haus, und meine vorlesungen sind vorbei (studium nervt)
etz kann ich vll etwas objektiver da dran gehn :)

ok, was die namensänderung angeht, ich hatte es nicht so genau nachgelesen ... aber so wie du es darstellst, is des voll ok ... (hab ich vorher nur überflogen ghabt, und mich in diesem moment auch nicht groß dran interessiert, mein stress is groß :( )

jetzt stört mich nur der name selbst ... mandriva für mich hörts sichs einfach scheisse an ;D .. aber das is hier nich so wichtig ...

kommerzielles verhalten ... naja, es nervt schon ziemlich, dass man bei mandrake, tschuldigung, mandriva immer vorgesetzt bekommt " ach joine doch unserem mandriva club, und nutze die vorteile " und bla bla bla ... dann diese nervigen html seiten wennste deinen firefox oder mozilla startest ...
das die dir des die ganze zeit vor die nase klatschen, des nervt mich ...

thema hardwareerkennung ... penetrant is gar kein ausdruck ... gut, er hat immer gemeckert wegen der netzwerkkarte, aber lief trotzdem nur halt ohne netz .. egal

btw. hardwareerkennung bei SuSE ist einfach nur tiptop, erkennt dir alles, des alte doppelprozessorboard von meinem dad zb. ging nur zack zack und alles läuft ...
SuSE drängt dir au ned die ganze zeit auf, dass es ja noch was weiß ich für vorteile gibt wenn man sich registriert oder irgendeinem club beitritt ...

es läuft halt einfach, und bei suse 9.3 ist auch die bootconsole und das starten von KDE gut gestaltet ...

was ne distri angeht, obs nun von den deutschen is oder nicht ... was ich haben will ist, eine gute hardwareerkennung, damit alles läuft, ne gute oberfläche ... einfach alles damit ich da dran was arbeiten kann ...

hört sich etz vll an als wär ich n linux noob, der nur ein laufendes system haben will ... dem ist nicht ganz so
ich kann mit dem system so wie es ist auf jedenfall umgehen, und ich weiß was ich tue, aber ich bin nicht der absolute profi, der sich das komplette system selbstzusammenstellen will... soll nicht heißen ich könnts ned ^^
hab sowieso kei zeit für die spielchen ... erstmal musses semester rum sei ... hauptsach es läuft.

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Donnerstag, 16. Juni 2005 um 08:18

Ich denk auch jeder Linux-Profi schreit nach einem System das einem nicht so viele Umstände macht. Es nervt jeden wenn man jeden Scheiß selbst machen muss, wie Treiber suchen, und dann haben die eine 2000 Zeilen lange Beschreibung (

am Donnerstag, 16. Juni 2005 um 09:21

jeder profi wird sich deswegen wohl auch nur einmal ein system zusammenstellen und damit dann arbeiten ...

nur die arschkarte dabei ist ja dass sich andauernd was ändert ^^


also ... ich seh des so, bzw. werd ich es so machen:
wenn ich mit dem system nur arbeiten will, und es einfach nur funktionieren soll, bzw. alle hardware funktionieren soll ... nehm ich irgend ne distri die des bereitstell ...

wenn ich allerdings ein system haben will, dass schnell ist, und richtig was daugt, also mit dem ich was weiß ich battlefield2 zocken kann ... oder irgend ein superneues spiel, oder weiß der geier, was echtzeitberechung bei einer atombombe ... balbla

dannnnnn würd ich mir ein system selbst bauen was volkommen auf geschwindigkeit ausgelegt ist und nicht mit treibern die man nicht braucht überladen ist bzw. programme dabei hat die man ums verrecken nicht braucht...

ok .. grad is programmieren hier an der FH aus .. und ich muss etz in mathe, also bis später ^^

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Donnerstag, 16. Juni 2005 um 17:45

Ja nur ich hab mir schon mehrmals versucht ein eigenes LFS zu bauen, das scheitert schon am prekompilieren weil das Host-System immer irgendwas verpfuscht.