Austrian Linux Forum

Optimale Distribution

Kategorien: Linux vs. Linux
5 Antworten
admin
admin am Sonntag, 7. Juni 2009 um 07:25
Ich habe gesehen, dass hier schon ewig niemand etwas zu den Distributionen ausgelassen hat und das obwohl sich doch so viel in den letzten Jahren getan hat.

Für den Profi stellt sich die Frage gar nicht, denn der hat das für ihn adaptierte System laufen.
Für den Neuling stellt sich die Frage nach der optimalen Distro durchaus.
Sie sollte eine grafische Oberfläche haben (vielleicht Windowsähnlich), auf einer LiveCD  laufen damit man sich nichts "kaputt" macht beim Lernen mit dem Umgang von Linux.
Sie sollte möglichst mit der Hardware zurecht kommen, da für einen Neuling das Treiberinstallieren etwas nahezu unmögliches ist und sie sollte wenn geht noch in der Muttersprache verfügbar sein.
Es sollte nach Möglichkeit Manuals im Netz geben und Forumunterstützung.
Fällt Euch noch ein entscheidendes Kriterium ein?

Ich habe nach langer Suche und Tests für mich folgende Wahl getroffen:
an großen Distros:
Mandriva  One2009
(KUnter)buntus v8.10
an mittleren Distros:
Knoppix v6.0.1
SAM Linux vSam2008-claw-rc1
openmamba  (nur in Englisch, und Italienisch)
an kleinen Distros:
PUPPY v4.1.2 (nur in Englisch)

Ich selbst bin mit Puppy 2.11 zu Linux gekommen - die ist auf jedem Computer, ob alt oder neu gut gelaufen, bot mir alles an was ich brauchte und war dabei winzig klein.
Mit sonst hingegen bekannten Distros wie OpenSuse hatte ich meine Schwierigkeiten.
Bitte schreibt doch Eure Erfahrungen zu den unterschiedlichen Distros. ( Aber bitte nicht nur "weil die einfach geil ist", sondern mit Pros und Kontras damit Einsteiger damit auch etwas anfangen können) - Danke

Kommentare

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Dienstag, 24. Februar 2009 um 18:04

Ich empfehle eigentlich ausnahmslos nur mehr Ubuntu, und mit pschude haben wir das hier im Forum erst kürzlich erörtert:linuxforum.at/Forum/Inside-Linux/Linux-Desktop/Bin-blutiger-Linuxanfaenger-benoetige-Hilfe/Ich finde deine Ausfürhung lässt sofort erkennen, dass du zu der Linuxgeneration eines älteren Schlages gehörst, darüber ob das System in der Muttersprache ist macht sich heutzutage nämlich gar keiner Gednaken, jeder setzt es schlichtweg einfach vorraus und multilingual is mittlerweile ja jede große Linux-Distro oder?Tatsächlich führst du aber einige Distros an von denen ich noch nie gehört habe - es lohnt sich sicher sich die mal anzuschaun, hoffentlich finde ich mal die zeit dafür.Jedenfalls finde ich deine Ausführungen gut und interessant, in der Form denk ich aber versteht kein Neuling wovon du redest ;-)Ich würd dir vorschlagen dass du rechts oben mit Tutorial/How-To/Artikel erstellen einfach einen Artikel anlegst und dort einen Leitfaden für Neulinge machst - Vorzüge und Nachteile einzelner Distros und so und Screenshots - einmal kurz drüber fliegen sodass man sich ein Bild davon machen kann.

computerophil
computerophil am Montag, 25. Mai 2009 um 10:45

Sehr viel Erfahrungen mit Linux dürfte anscheinen niemand hier gemacht haben - sonst kämen hier doch pros und kontras zu verschiedenen Distros. Schade eigentlich: mich hätte der Erfahrungsaustausch interessiert

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Samstag, 30. Mai 2009 um 14:15

LOL, nein das is eher auf die kaum vorhandene Aktivität auf der Seite generell zurückzuführen. shevy zum Beispiel hat schon sehr viele Distros durchgetestet.Ich hab zuletzt LinuxMint probiert. Du musst aber auch denken dass die meisten Leute ja ein System aufsetzen um damit zu arbetien und es dann auch benutzen und nicht so viele Systeme wie möglich durchtesten.Ich hab anfangs WindowsME ghabt, dann WindowsXP dann kam der Blaster und ich hatte genug von Windows und hatte eine ganze Weile Madrake bzw dann Mandriva. Bin dann als der Hype auf seinem Höhepunkt war zu Ubuntu und dort bis jetzt geblieben. LinuxMint habich nur durch Zufall mal probiert, weil ich mein Netbook neu aufsetzen wollt und dacht ich versuch mal was neues.Mehr Aktivität und mehr Erfahrungsaustausch würd ich mir auch wünschen, sowas muss aber halt von den Leuten und von Alleine kommen, das kann man nicht erzwingen :/

computerophil
computerophil am Samstag, 6. Juni 2009 um 21:56

es gibt eine neue Distro aus Österreich:LinuxAdvanced Debian-Derivat XfceOpenoffice,
Gimp, Iceweasel, IcedoveLiveCD, LiveDVD, LiveUSB, Serverwww.linuxadvanced.at/la_index.html

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Sonntag, 7. Juni 2009 um 07:25

Find ich gut dass auch mal hierzulande so ein Ansatz verfolgt wird. Ich habe auch hier vor zwei jahren versucht eine Distro aufzustellen, das scheiterte aber am Mangel an Beteiligung. Is mittlerweile ziemlich viel zu tun bei sowas, also meinen Respekt an die Herren vom BG Rechte Krems Zeile (lustiger Name).Und dann auch noch in so vielen Varianten. Sehr interessant. Bin halt Linux-Anwender und diese abgespeckten Lösungen sprechen mich nicht an. mir fehlt bei Xface einfach zu viel. Aber wenn das ganze auf Debian Repos fußt kann man ja zb GNOME einfach nachinstallieren.