Austrian Linux Forum

Und wieder einmal Source Installation in non-standard Dirs

Kategorien: Linux Installation
3 Antworten
shevegen
shevegen am Sonntag, 3. Juli 2005 um 06:36
Sodale. Program "Foobar" ist zu installieren... über GNU autotools (configure,make,make install) ./configure --prefix=/Test/Foobar das installiert meines Wissens nach binaries, libraries etc.. in Das Verzeichnis /Test/Foobar Soweit scheint auch alles gut zu sein. Anstatt unter /usr/bin hab ich die binaries eben unter /Test/Foobar/bin Sollte doch keinen grossen Unterschied machen. Ich mag so eine Struktur mehr, als alles in /usr/bin, /usr/local/bin etc.. ( Gobolinux hat ja so eine ähnliche Struktur, auch PC BSD scheint etwas ähnliches zu verfolgen, und abgesehen von der Registry scheint Windows auch meistens alles in einem Ordner zu haben, bis auf diesen Wurtschel-system Ordner etc der da auch sauvial chaotisches hat ...) Meine Frage - wie kann ich ein configure script "wissen" lassen, das es auch in allen Unterverzeichniss von /Test/Foobar suchen soll, wenn es nach Bibliotheken sucht? Wäre das die PATH Variable? Ich hab nämlich das Problem, das manche der Programme sehr verschachtelt sind, und irgendwie habe ich keine gute Idee wie autoconfigure das alles automatisch findet. (Bei einer "standard" Linux Distribution kommt ja alles praktisch in /usr/lib /usr/bin etc.. rein, dann scheint autoconfigure diese Dirs zu durchsuchen, und das wars dann. ) PS: Ich nutze apt-get nit. PSS: Ich nutze zur Zeit checkinstall. Das ist sehr nett, aber hilft mir nit sehr bei dem Problem, eine Installationen in konkreten Verzeichnissen zu belassen. Zudem habe ich praktisch nur einen User hier (des bin i hier).

Kommentare

theEdge
theEdge am Montag, 30. Mai 2005 um 08:30

jop, PATH ist die Lösung

PATH enthält alle dirs, nach denen Linux sucht, wenn du einen BEfehl aufrufst.

mit echo $PATH kannst du dir die dirs anzeigen lassen

mit "$ENV_VAR=text" kannst du die umgebungsvariable setzen (ich nehm mal an du verwendest bash), also auch deine $PATH-Variable verändern. achte aber darauf, dass du die alten einträge nicht löschst, wär ja sehr schade...

ich persönlich seh keinen vorteil, diverse Programme in eigenen dirs zu speichern, is nur eine ewige umschusterei bei jedem programm und birgt nur gefahrenpotential
wems gefällt, der solls machen, eine gewisse logische struktur beizubehalten is ja auch keine schlechte idee...

shevegen
shevegen am Sonntag, 3. Juli 2005 um 01:01

Dank Gobolinux habe ich einiges gelernt, allerdings funktioniert noch nicht alles perfekt so wie ich wollte.

Im Endeffekt hat meine Lösung - die vielleicht nicht perfekt ist - ein zentrals Verzeichnis, in dem symlinks reinkommen.

In folgendes Verzeichnis kommen zb alle binaries rein (also, genauer - die symlinks dazu)

/System/Links/ExecutableBinaries

und so weiter.
Manual pages hau ich weg.
Das ganze macht ein ruby script, das noch nicht besonders ausgereift ist (also, das gehört einmal oder zweimal heftigst überarbeitet...)

Mir gefällt das zur Zeit recht gut. Die Verzeichnisnamen lesen sich schöner (hehehe), und ich weiss wo sich was befindet.

Das eigentliche Problem mit recht guten Distributionen wie Kanotix ist, das man nicht wirklich genau weiss, wo was ist oder sein soll.
Erst heute habe ich zB über /etc/termcap gelesen, die TERM= variable braucht das.

Ja, ich verwende zur Zeit noch bash, werde aber langfristig auf zsh umsteigen - einfach nur Dir_name (bzw die anfangsbuchstaben), dann TAB drücken und enter zum cd-en in das Verzeichnis - das ist schon sehr bequem. :)

theEdge
theEdge am Sonntag, 3. Juli 2005 um 06:36

[quote]einfach nur Dir_name (bzw die anfangsbuchstaben), dann TAB drücken und enter zum cd-en in das Verzeichnis - das ist schon sehr bequem. :)[/quote]

das geht bei bash doch auch?