Austrian Linux Forum

Wie gehe ich bei einem Umstieg möglichst hassle free vor?

Kategorien: Migration zu Linux
1 Antwort
shevegen
shevegen am Dienstag, 22. Juni 2004 um 12:47
Teilantworten: Hat man einen alten PC, den man mit Linux bestücken kann, so soll man dies probieren. Man kann eine LiveCD probieren. Für sehr alte empfehle ich Damn Small Linux (Obwohl das eventuell nicht so einfach zu installieren ist) oder Morphix GUI (ist leichter zu installieren und gefällt mir auch besser). - Man sollte verstehen, was Pipes | und Umleitungen < > bedeuten. Auch wenn man sie nie benützt, sollte man wissen, das man mit < > Information aus Dateien bzw in Dateien umlenken kann, und mit Pipes Ergebnisse von einem Prozess zu dem anderen schicken kann. - Man sollte ein wenig mit dem Emulator WINE herumtesten wenn man seine geliebten Windows Programme weiter benutzen will (vor allem dort, wo es noch keinen perfekten Ersat z gibt wie Gordian Knot etc..) - Man sollte auch schauen, ob seine Hardware unterstützt wird. Meistens ist das auch der Fall, bedarf aber ein wenig an Recherche. Zb geht ein Canon i320 USB Drucker nicht ohne Probleme unter Linux, Turboprint.de kann da helfen (man braucht die Lizent nicht zu kaufen und es funktioniert auch so sehr gut. Übrigens soll das keine Werbung in irgend einer Art und weise sein! Es gibt sicher viele andere Lösung, und auch Beispiele für Hardware + Linux) - Mit SuSE oder Mandrake 10.0 haben die meisten Umsteiger gute Erfahrungen, meine persönliche Lieblingsdistribution ist jedoch Debian und Debian-Derivate wie Kanotix und Morphix, aber auch GoboLinux.

Kommentare

Hankey
Hankey am Dienstag, 22. Juni 2004 um 12:47

Die LiveCD ist sicher sehr zu empfehlen. Die gibts ja mittlerweile schon für viele Einsteigerdistributionen (SuSE, Mandrake, etc.) und natürlich auch Knoppix usw.
Damit kann man die Hardwareunterstützung sehr gut testen und mal den Look and Feel kennenlernen!

Sollte man sich dann für eine Installation entscheiden würde ich 3 Dinge empfehlen, falls Linux parallel zu einem bestehenden OS installiert wird:

1.) Wenn vorhanden ist die Installation auf eine zusätzliche Festplatte sicher vorzuziehen! Zwar können viele Distributionen schon NTFS Partitionen verkleinern, aber man weiß ja nie.....

2.) Den Bootloader anfangs auf Diskette installieren (falls Laufwerk noch vorhanden, heute ja nicht mehr selbstverständlich).
Man kann mit einer XP CD den MBR relativ einfach reparieren, aber gerade Anfänger dürften ein Problem haben falls mal etwas daneben gehen sollte!

3.) Die Grundregel schlechthin: Immer ein Backup aller wichtigen Daten machen :wink:

Ansonsten kann ich jedem nur empfehlen es zu versuchen!
Und sollte es trotzdem Probleme geben gibts es ja zum Glück dieses Forum :D