Austrian Linux Forum

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Kategorien: OffTopic
5 Antworten
loki99
loki99 am Donnerstag, 24. Juni 2004 um 23:11
mich würd interessieren wie lange ihr alle euch schon mit linux beschäftigt bzw wie intensive ihr euch damit auseinander gesetzt habt. mein erster kontakt mit linux war glaub ich 98 o. 99 mit suse6.2 auf einem k6-2-300. war zwar ganz lustig aber doch ziemlich umstänlich; vor allem für mich, da ich damals (hatte erst seit einem jahr einen pc), und leider auch heute noch ( :oops: ), vom technischen her ziemlich unbedarft bin. aber mir macht es spaß neue sachen auszuprobieren und hie und da etwas herumzutüfteln. alles in allem war suse ganz ok aber irgendwie konnte ich mich nicht so recht damit anfreunden. alles war relativley bloated und hat dann mit dem k6 auch relativ wenig spass gemacht. also wieder zurück zu windoof. etwas später hab ich dann mandrake ausprobiert auch weil es immer wieder recht gute kritiken darüber gegeben hat. installation war wie bei M$ hat auch (fast) alles auf anhieb funktioniert aber für mich war das ganze ähnlich unorganisiert und undurchsichtig wie bei W98 also bin ich nach ein zwei monaten wieder zurück zum original. wieder etwas später hab ich red hat probiert was aber ein ähnliches gefühl wie bei suse ausgelöst hat. ich denk ich mag nun mal keine großen softwarehäuser. das ewige registrieren, diese nervigen updates jeden tag!(das rote rufzeichen hat mich manchal fast wahnsinnig gemacht) abgesehen davon hatte ich es satt, immer wieder ein volles kde oder gnome DE vor den latz geknallt zu bekomme,n mit hunderttausend progammen installiert, von denen ich 90% weder gefunden noch bebraucht geschweige denn verstanden habe. nach 3 monaten hab ich wieder einmal hda formatiert. fasziniert hat mich immer schon gentoo. die idee dahinter ist einfach geil. habs dann auch vor ca. einem jahr mit gentoo1.4 probiert, mußte aber nach 14 tagen wo geben. hab ganz einfach noch zu wenig von dem kapiert was in den foren gepostet und in den docs gestanden ist. außerdem hatte ich mir eben neue hardware besorgt(athlon1800+ mit 256mb[ as u can tell i´m always on the bleeding edge of technoligy]) die sogar fähig war windozze xp zu versorgen also konnte ich der versuchung nicht widerstehen. win2000 wollte auf meiner hardware einfach nicht rauf (blieb bei der inst. immer wieder hängen) also wurde es xp. anfangs lief es ganz ok. hab mir auch mühe gegeben alles halbwegs ordentlich zu machen (fw, av,ff, thb, etc....) und trotzdem ist es nach 6 monaten wieder so langsam geworden das ich jedesmal fast einen tobsuchstanfall bekommen hab wenn ich das greufl aufgedreht hab. also war es wieder mal so weit. linux muß her! diesmal gentoo2004.1. also entweder ist die docu von gentoo soviel besser geworden oder ich hab doch langsam angefangen die wichtigsten sache halbwegs zu kapieren ( wahrscheinlich beides ) . aber diesmal hat alles von anfang an recht gut geklappt. sogar der sound hat funktioniert(5.1) was das letzte mal auch nach wochenlanger recherche nicht gefunzt hat. nun läuft gentoo seit über einen monat und ich hatte noch absolut keinen grund meine windozze partition anzurühren. mit xfce4 hab ich das gefunden was ich schon immer suchte: nämlich ein DE ohne unmengen von software die ich nicht haben will. clean and lean! und noch dazu schnell wie eine sau! :D allzuviel ahnung hab ich zwar noch immer nicht aber es reicht um mir meinen desktop so einzurichten wie es mir gefällt bzw lerne ich jeden tag was neues. und das ist glaub ich der größte vorteil von gentoo.

Kommentare

Pythagoras
Pythagoras am Montag, 21. Juni 2004 um 12:35

jop, gentoo ist schon eine feine sache. habs auf meinem desktop bereits seit zwei jahren drauf und ist nach wie vor brav :)

kürzlich hab ich mir den lidl-laptop mit mobile athlon64 gekauft. lustig find ich die tatsache, dass sich targa eingebildet hat, einen 64-bit laptop mit windows xp zu bundlen. das ist ja idiotisch: wenn man ein 32-bit os auf einer 64-bit cpu laufen lässt wird das gesamte system vmware-like emuliert und "zaht entsprechend gscheit owi".
folge: hab die lizenzbedingungen abgelehnt und bereits die rückerstattung der oem-lizenzen beantragt. wollte das teil übergangsweise mit einer 64-bit version von fedora core 2 betreiben, aber diese distri hat mit dem doch sehr neuen gerät ziemliche schwierigkeiten. x.org wollte z.b. einfach nicht meine widescreen-einstellungen annehmen. mittlerweile hab ich ein echtes 64-bit gentoo-system drauf, das regelrecht flitzt und mit der hardware gut klar kommt.

beim desktop-environment bin ich auch ursprünglich bei kde gelandet. hab dann zu xfce 4 gewechselt, bis gnome 2.6 rauskam, welches ungefähr so schnell wie xfce läuft. bei neueren gnome-versionen find ich einfach die usability genial gelöst, da die oberfläche sehr einfach und intuitiv aufgebaut ist.

Hankey
Hankey am Montag, 21. Juni 2004 um 12:39

Ich bin jetzt auch schon einige Jährchen im Klub und habe so meine Erfahungen gesammelt.

Angefangen hat bei mir alles mit Linux als ServerOS. Da habe ich RedHat, SuSE und Debian ausprobiert und bin schnell dabei geblieben. (Als Serveradmin weigere ich mich bis heute mehr als das Nötigste über WindowsServer2003 zu lernen :wink:)

Nachdem ich also täglich mit Linux zu tun hatte, kam mal Suse 6.3 am Desktop. Das hat mich schon damals fasziniert: ein OS mit 6 CD's voll mit Software. Im Laufe der Jahre habe ich dann eigentlich alle großen Distris und auch ein paar kleinere ausprobiert.

Seit ca. einem Jahr verwende ich Gentoo und ich muß sagen etwas bessere habe ich noch nicht gefunden! Schnell, stabil und sauber! Auf meinem Laptop funtkionert die gesamte Hardware, nach ein paar Kernel Patches zwar aber immerhin, ohne irgendwelche Probleme! Nur für Server würd ich Gentoo nicht empfehlen!

Alle paar Wochen saug ich mir von den aktuellen Distris die neuen Versionen. Bis jetzt haben mir aber für den Desktop nur Mandrake und Knoppix zugesagt.

Pechosko
Pechosko am Dienstag, 22. Juni 2004 um 21:29

Der Amd 64 ist doch eh 32/64 Bit i386 Prozessor. Da werden die 32 Bit Apps ganz normal ausgeführt.

Pythagoras
Pythagoras am Mittwoch, 23. Juni 2004 um 09:23

nope, 32 bit betriebssysteme werden emuliert. der prozessor hat dafür einen emulationsmodus, der leider nicht besonders schnell ist. wenn man aber zb. ein echtes 64 bit os hat befindet sich die cpu nicht im emulationsmodus und kann demnach nicht einfach 32 bit anwendungen ausführen. dafür benötigt man die entsprechenden 32bit bibliotheken, die vom betriebssystem zur verfügung gestellt werden müssen.

also entweder komplett 64 bit oder 32 bit, gemischt geht nur, wenn das das betriebssystem kann.

Pechosko
Pechosko am Donnerstag, 24. Juni 2004 um 23:11

Ich hab noch nicht sehr viele Erfahrungen.
Kaufe mir sehr bald ein Fedora Core 2(mangels Brennfähigkeit) für meinen Läppi und bin grade dabei, einen alten Schulcomputer zu einer Gentoo NFS/Samba HomeLAN Maschine zu machen.
Hab mir einen Kofler(Linux Buch) gekauft, das is genial! Hach, wie ich mich darauf freue, endlich loslegen zu können.


Aktueller LinuxStand:
Knoppix und CD einer Politischen Partei Live-System ausprobiert.
Mir mehrer Systeme verschafft am Linuxtag in Wien.
Buch verschlingen.
Mal den alten Computer aufbauen, einziges Problem ist die Legung der SCSI bzw. IDE Kabel. Die hängen nervig herum und machen verursachen sicherlich Hotspots dadrch.

Warum Linux:
Freie Software
Geil
Ich kann Basteln
Ich kann Lernen
Ich hab viele Auswahlmöglichkeiten
Viele FS projekte haben ansprechende Patchpolitik