Austrian Linux Forum

warum wechseln?

Kategorien: Linux vs. Others
19 Antworten
mad_martin
mad_martin am Donnerstag, 3. November 2005 um 19:39
Man hört ja oft genug, was die Vor- Nachteile von Linux sind, und warum man wechseln sollte usw. Aber jetzt will [b]ich[/b] von [b]euch[/b] wissen, warum ihr gewechselt habt. War es wieder einmal eine fehlermeldung Windows? Oder gefiel euch das Design nicht?

Kommentare

theEdge
theEdge am Samstag, 26. Februar 2005 um 09:31

sicherheit

gravedigga
gravedigga am Samstag, 26. Februar 2005 um 09:36

also bei mir war damals redhat 4.2 schuld, das beim pcmagazin dabei war.

mein onkel hat gemeint, er probierts aus. mein onkel, das große vorbild in sachen computer, war der anstoß, es auch mal auf meine kiste zu werfen.

damals war das noch seeehr viel kompiliererei und kommandozeilenkagge, hat sich aber mit redhat 5 und 6 schnell geändert. nach einem kurzen ausflug zu anderen distris bin ich jetzt bei gentoo gelandet.

das tolle an linux:
- wenn du ein problem hast, hat sicher irgendjemand auf der welt ein workaraund parat, ein programm geschrieben, oder das problem gefixt.
- wenn dir was nicht gefällt, schreibs einfach um(wenn du c(++) kannst)
- win32 hat systemintern viel zu wenig zu bieten, vor allem was den netzwerklayer betrifft und die sicherheit
negativ:
- DAS office is eben noch leider leider ms office
- viele spezialprogramme gibts nur für win32, allerdings sind die chancen sehr hoch, dass wine sie auf linux zu laufen bekommt

theEdge
theEdge am Samstag, 26. Februar 2005 um 09:42

ad programme: genau, es gibt immer eine Lösung unter Linux

ausser für 2 Dinge: Für C# hab ich noch nichts ordentliches gefunden (.GNU is lächerlich und Mono hat nicht mal einen built-in grafischen oberflächendesigner)
und zum Spielen, aber dass ist sowieso das leidige Thema.

Abgesehen vom Üben für den Test hab ich allerdings in den letzten 3 Monaten kein Windows mehr gebraucht. Ich spiel online in einem Clan UT2004, das gibts auchfür Linux und mehr braucht der Mensch nicht :D

Ad meinen Beitrag sicherheit: Ich lach mich jedesmal halbtot, wenn die Notebooks meiner Kollegen in der Schule von Viren befallen werden, sie auf LAN Parties wegen Würmern auszucken, alle nach dem neuen Norton schreien etc.
Am lustigsten find ichs, wenn ihre Rechner binnen mehrerer Stunden nach dem Neu-Aufsetzen wegen Windows' gschissenem Speichermanagement und NTFS-Filesystem immer langsamer werden ^^

Pechosko
Pechosko am Samstag, 26. Februar 2005 um 15:53

Hallo Martin :D

Mein jetziges Linux ist extrem flexibel, eine seiner besten Eigenschaften.

Probiers einfach aus: www.kanotix.com
Einfach CD reinschieben, 1 Minute warten und du hast ein voll funktionelles Linux mit allerlei Wichtigem und Unwichtigem (;))vor dir.

gravedigga
gravedigga am Samstag, 26. Februar 2005 um 16:00

[quote]
Ad meinen Beitrag sicherheit: Ich lach mich jedesmal halbtot, wenn die Notebooks meiner Kollegen in der Schule von Viren befallen werden, sie auf LAN Parties wegen Würmern auszucken, alle nach dem neuen Norton schreien etc.
Am lustigsten find ichs, wenn ihre Rechner binnen mehrerer Stunden nach dem Neu-Aufsetzen wegen Windows' gschissenem Speichermanagement und NTFS-Filesystem immer langsamer werden ^^[/quote]
-->jep

ja genau hehe
seit den großen breakouts(sasser, blaster usw) unterhalt ich zuhause einen pc, der außer einem cdromlaufwerk und internetzugang nichts hat. da werden dann bei bedarf festplatten angeschlossen und mit knoppicillin gesäubert.

das wenige windows (für .NET programmierung) is gut abgesichert(durch hausverstand und sicherheit) und eigentlich sowieso immer hinter einer firewall. und außerdem prüf ich jeden tag nach welche prozesse laufen und verwende alternativsoftware(OOo, The Bat! und firefox).

das gibt gutes geld hehe.

das einzige, was ich noch spiel ist diablo2, UT und quake3, alle läuft super.


hei, wer braucht schon einen oberflächendesigner... :roll:

am Sonntag, 19. Juni 2005 um 11:08

also ich weiß nicht was manche leute machen mit ihren windoof kisten, aber meiner hat die gleiche windoofinstallation seit may 2003 ... windoof xp prof....

hatte noch keine viren, noch keine probleme mit trojanern, nur ab und zu ein paar windoof typische problemchen, die aber so großarting nicht stören, und langsam ? .. nööö der rennt super ...

also bei mir kann ich nur sagen, mein windoof rechner läuft einwandfrei!

was etz natürlich nicht heißt dass ich windoof mag ...

wie ich schon in anderen posts geschrieben hab, bin ich linux fan, mag die flexibilität, die sicherheit, und die stabilität eines gut aufgesetzten linuxes...

hmm, was laptop angeht, hab ich durch die hilfe meiner oma ( muhahahaha ) mir ein apple powerbook G4 12" zugelegt... klein geschmeidig hält was aus und hat auch ne gute leistung :)

und macosx pwned halt einfach, was bedienbarkeit angeht ...

achja, der lappi is fürs studium, und wird da auch fast täglich benötigt ;)

naja, soviel dazu ...


ThiNk LiNuX!

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Sonntag, 19. Juni 2005 um 15:45

Da wäre ich dann als Beispiel genau das gegenteilige Problem. Ich war regelrcht verseucht von Würmern und Viren, woran chello Schuld ist (davon bin ich absolut überzeugt), denn sobald ich mich mit dem INternet verbunden hatte, auch wenn ich noch gar keine Seite betreten habe, hatte ich damals sofort den Blaster drauf.

Nach der sechsten Neuinstallation in einem Monat konnte ich einfach nciht mehr, da hab ich in Google bei einer Suche die eigentlich gar nichts damit zu tun hatte dann einen Artikel gefunden über Linux, welche Distri am Besten für Einsteiger geeignet ist, und dieser hat mich sofort von mandrake 10.0 überzeugt.

Ich hab ewig nach dem Download gesucht, weil ich nicht wusste was Images oder gar iso images waren und ftp server usw. Jedenfalls haben mich die Scherereinen mit Mikroschrott so aufgeregt das ih mit eisernem Willen fast zwei Wochen nach Linux gesucht habe und schließlich habe ich einen Download auf einem Magazin-Spiegl gefunden, mit einer Beschreibung die ich auch verstanden habe und am nächsten Morgen hab ich neu aufgesetzt.

Ich war sofort überzeugt, weil der Pc gleich um einiges schneller war und ich mich auch sofort zurecht gefunden habe. Bin übrigens von anfang an mit Gnome ins X gegangen. Und habe es nach dem WinXP Kitsch regelrecht geliebt!

so das war mein Leidensweg zu Linux^^

mfg

am Sonntag, 19. Juni 2005 um 16:34

das war ja dann ein wirklicher leidensweg *g*

ok, herzliches beileid dass das bei dir so war, aber ich bin glaube ich ein perfektes beispiel dafür dass windoof auch besser laufen kann ... ;)

nundenn, allerdings muss man dann auch meine philosophie teilen... und das is ne längere geschichte, meine windoofe ... is eh blos ein rechner ;) sind immer speziell konfiguriert... vll nicht super sicher konfiguriert, aber so konfiguriert dasser rennt, und zwar lange ...

nundenn... ich bin allerdings auch schwer am überlegen ob ich nicht bald komplett umstelle, aber da ich mir ein neues game bestellt hab, und noch eins zocke, was mehr oder weniger windoof benötigt, wirds wohl ncoh ne weile dauern, gut ich hab mir eigentlich schon überlegt ob ich aufhörn soll zu zocken, aber manches is dann doch wieder so schöön, und macht soviel spass *G*

ok ich red scho wieder zuviel ;)

shevegen
shevegen am Sonntag, 3. Juli 2005 um 00:54

Ich weiss gar nit mehr genau warum ich gewechselt habe.

Ich weiss nur mehr, das ich irgend ein problem mit meiner Windows Kiste hatte. Dann hab ich probiert Windows 2000 wieder aufzusetzen (ich habe mich hartnäckig geweigert, Win XP zu nutzen.)

Das neu aufsetzen hat nicht perfekt geklappt, irgend ein Treiber wollte nicht. Dann hab ich mir gedacht - na ok, wenn Windows schon scheiss funktioniert dann rauf mit Linux.
Hab mit SuSE angefangen, hab SuSE nicht gemocht, war dann bei Debian, Knoppix und dann schliesslich Kanotix. Kanotix ist seit ca. 1 Jahr drauf, ist eigentlich primar, bis auf ein paar Dinge, die mich dazu veranlassen, irgendwann zu wechseln - zur Zeit ist die Distribution meiner Wahl Gobolinux, bald wahrscheinlich Heretix - aber in Zukunft wohl eines, das die Vorteile der genannten kombiniert ;)

Gegenüber Windows hat das ganze mehrere Vorteile.
Meine Lieblingsvorteile:
- Kompilieren aus dem Quellcode via GNU gcc
- Shells wie zsh, das ist ein Traum zum Arbeiten
- Multimedia Applikationen die einfach funktionieren, ohne viel umadumpfuschen zu müssen (Winamp rennt saulangsam im Vergleich zu beep media player, MPlayer und Mencoder Kombination ist unschlagbar für alle Video Sachen)
- Kein Problem mit Viren.
Die grössten Nachteile:
- Alles was mit Grafik zu tun hat ist dank beschissener binärer Treiber komplizierter als unter Windows
- Manche Dinge wie Installation von mancher Hardware ist viel viel mühsamer als unter Windows

theEdge
theEdge am Sonntag, 3. Juli 2005 um 06:35

[quote]
- Alles was mit Grafik zu tun hat ist dank beschissener binärer Treiber komplizierter als unter Windows
[/quote]

Ich nehm nicht an dass du eine nVidia Grafikkarte verwendest? Die Treiber sind sehr gut, machen keine Probleme und bieten teilweise bessere Performance als auf Windows-Rechnern

Meiner Meinung nach der größte Nachteil bei Linux ist jegliches Soundsystem

canalegrande
canalegrande am Donnerstag, 29. September 2005 um 15:06

Ich bezeichne mich als Windows erfahren, weil ich seit PC-DOS 1.0 und Windows 1.0 alles was Microsoft gemacht hat, nachvollzogen und auch verwendet hab.
Musste das damals wegen meiner Arbeit tun.
Bill Gates war ein Held, der gegen die große IBM unerschrocken ins Feld zog und mit seinem genialen Schachzug OS2 / WIndows IBM schließlich anrennen hat lassen. Unfein, aber man gönnte Robin Hood eben den Sieg über den Sheriff von Nottingham :wink:

Aber dann ist Microsoft entsetzlich mächtig und überheblich geworden. Ehe man sich versah, waren es die bad boys. Und es wurde abgezockt bis zum Erbrechen: Schulungen, Zwangkauf bei Laptophardware, Zwangsregistrierung, Drohbriefe an Firmen wegen vermeintlicher "Raubkopien" usw zerstörten das ursprüngliche Image unwiederherstellbar.

Anm.: Raub ist Diebstahl unter Gewaltanwendung. Hat hier also überhaupt nichts mit dem Kopieren von Software zu tun.

Microsoft wurde ein Moloch und es stellte sich heraus, dass Windows wohl das schlampigste Betriebssystem war, das je geschrieben wurde: Windows 95, 98, Millennium (!). Unsäglicher Mist wurde uns da ums teure Geld verkauft.
Und noch was stellte sich heraus: Microsoft hatte wenig Wissen über richtige Netzwerke. Was da erfunden wurde, war (und ist noch heute teilweise) eine Lachnummer: Netbios NETBEUI oder wie das Zeug heisst, dass sich Huckepack auf TCP/IP draufsetzen muss um dann ein Datenpackerl zustellen zu können.

Benutzerverwaltung, Dateirechte, Gruppen detto: Unsäglicher Mist

Es kam, was kommen musste: Der Riese auf tönernen Füßen war jedem Schnupfenvirus hilflos ausgeliefert. Jede neue Geschichte, ob Virus, Wurm Trojaner oder was auch immer brachte Windows in ärgste Bedrängnis.
Unverständlicherweise glauben die Leute bis heute Balmers Mannen und Frauen aus der Marketingabteilung des Giganten und verklagen Microsoft weder wegen Betruges noch wegen Datenausspioniererei, schon gar nicht wegen unlauterem Wettbewerb.

Denn wieso muss der Familienvater dreimal so viel für sein Word zahlen als der Student?

----

Ich habe mich erst seit 3 Jahren mit Linux beschäftigt, zunächst einen Fileserver mit SAMBA aufgesetzt, einen Mailserver, NFS Server, Internetgateway für einen Kabelanschluss und einen SQUID Proxyserver.
Ich habe geschwitzt, geflucht und endlich gestrahlt: Nicht nur hat alles ausgezeichnet auf alter Hardware funktioniret, es war sauschnell und unglaublich stabil.

Rechner, die früher sogar unter Windows NT mndestens 1 - 2 mal täglich abgekackt sind. liefen wochen- und monatelang ohne dem geringsten Fehler. Das einzige was ich öfter wechseln musste, war der blöde Plastikpropeller auf dem Athlon 550 weil er nach kaum 4 Monaten völlig verdreckt war und stecken blieb.

Es begann damals mit SuSE 7.3

Seither stelle ich erstaunt fest, dass ich die meiste Zeit am Desktop unter Linux im Büro arbeite, Open Office 2.0 Beta verwende und jeglichen Internetverkehr über Firefox / KMail usw abwickle.

Und Ubuntu ist von der Idee alleine so unterstützenswert wie ein österreichischer Biobauer. Ganz zu schweigen von der inzwischen beachtlichen Qualität des Desktops von Gnome: Eindeutig besser als WIndows XP (Versucht. z.b. ein Explorerfenster zu teilen um Dateien hin und her zu ziehen, kopieren oder verschieben. Geht nicht? Eben. Laufwerke müssen Buchstaben haben, wie C: D: oder X:? Schwachsinn. Wer soll sich denn das merken? Mein Downloadsverzeichnis / Partition heisst /downloads und nicht F:, mein CD-Rom Laufwerk heisst CDROM und nicht K:)

Klar sind die Eier von den KZ-Hendln billiger aber wenn man sie isst, wird man krank, weil Unglück und Todesangst in den Nahrungsmitteln bleiben wie unentdeckte Würmer auf einer Windowspartition.

Also, nur Mut zum Wechseln. Ich habs nie bereut. Bloß geärgert habe ich mich, dass plötzlich das Abspielen von mp3 Dateien unter Linux ein krimineller Akt ist, während der selbe Codec unter Windows oder MAC frei verfüg- und verwendbar ist.

Wehren wir uns gegen die Massenverblödung, denn folgende Szenarien scheinen unter Microsoft geplant: (hoffentlcih habe ich unrecht)

----
Unter Microsoft wird:
1) Software zum Abonnement. Nach gewisser Zeit wird es nicht mehr funktionieren wie ein abgelaufener Käse. Ist bereits bei Norton auf Applikationsebene Realität: Jedes Jahr 80 Euro für ein Antivirenupdate samt Zwangsregistrierung und Seriennummernchaos.
2) Geheime Ports im OS melden unentwegt den Status unserer Systeme und betreiben nicht nur unzulässige Spionage sondern reissen enorme Sicherheitslücken in den Butterkäse Windows und machen ihn dadurch zum Emmentaler.
3) versucht werden, die Hardware mit der Software zu junktimieren um es unmöglich zu machen, andere Betriebssystemne als das der dunklen Seite der Macht zu verwenden.
4) unsere Abhängigkeit soweit gesteigert werden, bis wir nix mehr verstehen und nur noch bedingungslos bunte Schachteln kaufen werden. Und das alle halben Jahre.

---

Richard Stallman's GNU Modell sieht dagegen die Freiheit des Geistes und der Bildung vor: Wenn jemand in seine Schulklasse kommt, muss er wissen, dass er seine neue Software sofort mit seinen KameradInnen teilen muss. So kann jeder davon lernen. Der Quelltext muss dabei sein. Jeder darf ihn ändern, muss ihn aber auch dazugeben, wenn er das fertigkompilierte Produkt weitergibt....

Na, es gäbe noch viele Aspekte. Schreibbz sie mir
Freu mich auf Reaktionen.

Matt

theEdge
theEdge am Donnerstag, 29. September 2005 um 18:09

wow, guter, langer, sehr guter, pointierter artikel. gefällt mir, bin positiv überrascht, was machst du beruflich?

am Freitag, 30. September 2005 um 01:02

ich kann theEdge nur zustimmen, dieser beitrag ist gradezu wunderbar :)

wenns hier n bewertungssystem geb, würde der 5 sterne kriegen :D

canalegrande
canalegrande am Freitag, 30. September 2005 um 05:12

[quote]wow, guter, langer, sehr guter, pointierter artikel. gefällt mir, bin positiv überrascht, was machst du beruflich?[/quote]

Naja, ich arbeite in einer webdesign agentur und im Laufe der Jahre beunruhigen mich die Aktionen des Monopolisten in der Softwarebranche immer mehr.

Ich bin zwar kein Jurist, aber nach meinem Rechtsempfinden ist beispielsweise der Zwangskauf von WIndows auf Laptops einfach illegal. Ich weiss, dass das die Produkte um 80 - 100 Euro verteuert, sogar wenn das unsägliche XP Home draufinstalliert ist. Die vielen Linuxentwickler und Anwender müssten eigentlich Microsoft pausenlos verklagen, ebenso wie jeder Käufer eines Intel- oder AMD Laptops. Ich kauf mir einen Acer und auf der Unterseite pickt ein fast nicht abzulösender Barcode mit der Seriennummer dieses unbrauchbaren Betriebssystems. Ich habe mich so geärgert, dass ich an jeden Markenhersteller von Laptops in Österreich geschrieben habe,
"Wir verwenden bei uns Linux. Wir wollen und brauchen kein Windows".
[b]Alle[/b] haben mir zurückgeschrieben, es sei eine Konzernentscheidung und da könne man nix machen. Nur Chiligreen war eine Ausnahme und hat geantwortet, dass man WIndows extra bestellen kann.

Jetzt hat HP den Bann gebrochen und liefert einige Lappis mit Ubuntu aus. Vielleicht lernen jetzt die anderen Hersteller langsam was dazu? Wer weiss.

Dass die Softwarepatente abgewendet wurden, grenzt für mich an ein Wunder.
Habe zuvor Richard Stallman bei einem Vortrag in der Wirtschaftskammer gehört. Ich habe selten so ein hochintelligentes Gnu getroffen :P

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Samstag, 1. Oktober 2005 um 00:51

Ja, wird immer ärger was sich die herausnehmen. Und dann geht sowas dämliches wie die EU her und verbietet den Windows Media Player mitauszuliefern! DER is doch wohl das geringste Problem! Ich würd verfügen das jede Hardware die verkauft wird, mindestens einen, ein nicht kommerzielles Betriebssystem unterstützenden, Treiber mitliefern muss.

Hab mir auch schon überlegt so als PR-Gag später wenn ONX released ein Linux-Volksbegehren zu machen, nur erklär das den einfachen Leuten mal so, dass die wirklich in ihr zuständiges Magistrat gehen und unterschreiben. Als Abschluss hätt ich mir dann eine Pinguin Parade auf der Wiener Ringstraße gewünscht, wo sich dann zum Beispiel Kindergartenkinder als kleine süße Pinguine verkleiden und mitmarschieren, und lauter andere solche unterschwelligen Maßnahmen^^

Is träumen nicht was feines?

shevegen
shevegen am Dienstag, 1. November 2005 um 22:04

Ich frag mich wie das weiter gehen wird.

Im Prinzip her hat GNU Linux vieles, was für sie spricht, schon alleine das sie sich gut
gegen MS behaupten können - liegt wohl sehr daran, das MS wirklich Probleme haben, ein gutes Betriebssystem herauszubringen. Wenn man sich die Probleme auf diversen Websites durchliest kann es einen Gruseln - ich beziehe das jetz nit auf XP sondern auf 95,ME,2000 und auch XP. Manche Fehler erscheinen bewusst gemacht worden zu sein, und das ist eine Frechheit.
Zum Vergleich des Erfolges: Wienux und Munix sind ja auch ein Beispiel (also zwei...) dafür, das Linux absolut konkurrenzfähig sein KANN - wenn MS so dominant wäre, dann wären solche Projekte einfach nit realisiert worden.

Einen Standalone PC kann man sich ohne Probleme kaufen ohne Windows, selbst zusammenbasteln kann man sich das ja auch wenn man die Zeit und Laune hat.
Aufm Laptop Sektor siehts viel trauriger aus, PDAs mit Linux scheinen praktisch mit dem Zaurus quasi tot zu sein (zur Zeit), und auch der ganze Windows Mobile Quatsch ist ein Homerun für MS. Was mich halt stört is, aufm Laptop Sektor tut sich noch einiges recht schnell, aber Linux startet da fast immer aus der 2nd position, und pole position hat MS. Wo da der Wettbewerb is sollten mal die Politiker öffentlich erklären. Dann hat man wenigstens was zu lachen.

Die EU ist ein Schmarrn meiner Meinung nach. Die wenigen positiven Argumente werden durch negative Beispiele mehr als aufgewogen, und Pro-Werbungen wie Einheitsslogans "Gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut"-Binsenweisheiten sind schlechte Propaganda in meinen Augen... ;)

Markus René Einicher
Markus René Einicher am Dienstag, 1. November 2005 um 23:58

Ja ich asse die Werbespots der Ministerien. Die sind soooo beschissen! Und billige Propaganda noch dazu.

gravedigga
gravedigga am Donnerstag, 3. November 2005 um 08:05

bitte sich das mal anzusehen ;)

[url]www.romanpoet.org/112/switchlinux.swf[/url]

theEdge
theEdge am Donnerstag, 3. November 2005 um 19:39

hmm, das flash ist offensichtlich nur für windows-nutzer, mein browser stürzt immer ab ^^